Röntgengiraffe für die Intensivstation

Zwei volldigitale mobile Röntgengeräte im Gesamtwert von 215.000 € hat die Olgäle-Stiftung für das kranke Kind e.V. im Sommer 2020 an das Klinikum Stuttgart übergeben und ermöglicht damit eine noch schnellere Versorgung schwer kranker Kinder in Deutschlands größtem Kinderkrankenhaus. Eines der Geräte ist als Giraffe lackiert, um Kindern die Angst zu nehmen.

 

Mobile Röntgengeräte sind für die Diagnostik auf Intensiv- und Frühgeborenen-Stationen sehr wichtig. Sie ermöglichen einen flexiblen Einsatz bei Patienten, die aufgrund ihres kritischen Zustands nicht in die Kinderradiologie kommen können. Die neuen Geräte verfügen über Monitore direkt am Gerät, auf denen die Röntgenbilder kurz nach der Aufnahme zu sehen sind. Bislang mussten die Mitarbeiter die Bilder zunächst aus dem Speicher der Röntgenkassette über eine Auslesestation in das Datensystem des Klinikums einspielen, was Zeit kostete. Die neuen Röntgengeräte sind eine ideale Verbindung: Präzise und schnelle Bildgebung, reduzierte Strahlung, Mobilität und ein freundliches Aussehen, das den kleinen Patienten im Olgäle hilft.