Olgäle-Stiftung übergibt ECMO-System im Wert von 95.000 Euro an das Klinikum Stuttgart

12. Mai 2021

Die Olgäle-Stiftung übergab kürzlich ein ECMO-System im Gesamtwert von 95.000 Euro an das Klinikum Stuttgart. Die Maschine übernimmt bei schwerstem Lungenversagen die Anreicherung des Blutes mit Sauerstoff außerhalb des Körpers und ist damit lebensrettend. Das ECMO-System (extrakorporale Membranoxygnierung) sichert dann  den Gasaustausch außerhalb des Körpers, wenn die klassische maschinelle Beatmung in der Intensivmedizin nicht mehr genügt. Es pumpt Blut kontinuierlich durch einen Membran-Oxygenator, der den Gasaustausch in der Lunge ersetzt. Kohlendioxid wird so aus dem Blut entfernt und Sauerstoff zugeführt. Das so aufbereitete Blut wird zum Patienten zurückgeführt. Durch das Verfahren hat zum Beispiel bei einer schweren Lungeninfektionen, einer akuten Herzmuskelentzündung oder nach einer Operation  die Lunge die Möglichkeit, sich zu regenerieren oder bei Neugeborenen zu reifen. „Ich bin unheimlich froh, dass wir diese Methode Kindern jeden Alters mit schwerem Lungenversagen anbieten können“, freute sich Dr. Frank Uhlemann, der Ärztliche Direktor der pädiatrischen Kardiologie und Intensivmedizin im Olgahospital und des Zentrums für Angeborene Herzfehler Stuttgart. „Ich bin glücklich, dass wir das Olgahospital mit dem ECMO-System unterstützen und so Leben retten können“, sagte Stiftungspräsidentin Dr. Stefanie Schuster.

 

Bildunterschrift v.l.n.r.:

Prof. Dr. Jan Steffen Jürgensen (Vorstandsvorsitzender Klinikum Stuttgart); Dr. Stefanie Schuster (Präsidentin des Vorstands der Olgäle-Stiftung für das kranke Kind e.V.); Susanne Dieterich, Vorstandsmitglied der Olgäle-Stiftung für das kranke Kind e.V.; Ilse Aschbacher (Stationsleitung); Dr. Frank Uhlemann (Ärztlicher Direktor Zentrum für angeborene Herzfehler Klinikum Stuttgart)

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