.wtv Württemberger Medien spenden seit 15 Jahren an die Olgäle-Stiftung

11. Dezember 2015

Viele Stationen im Olgahospital kamen schon in den Genuss der Spenden der .wtv Württemberger Medien. Seit Dezember 2001 spenden die .wtv Württemberger Medien regelmäßig in der Vorweihnachtszeit an die Olgäle-Stiftung für das kranke Kind e.V. Bereits zum fünfzehnten Mal verzichteten sie auf Weihnachtsgeschenke an ihre Geschäftspartner und übergaben den dafür vorgesehenen Geldbetrag an die Olgäle-Stiftung.

 

In diesem Jahr kommt die Spende der Neonatologie zugute, in der die Kleinsten der Kleinen medizinisch versorgt werden, jährlich mehr als 1.000 Neu- und Frühgeborene. Das Olgahospital gehört damit zu den größten Einrichtungen dieser Art in Deutschland. Dank des technischen Fortschritts in der Intensivmedizin haben sich die Überlebenschancen von Kindern in diesem extrem frühen Entwicklungsstadium in den letzten Jahrzehnten drastisch verbessert. Es können immer unreifere Frühgeborene überleben – heute schon ab der 23. Schwangerschaftswoche – woraus sich jedoch eine Vielzahl gesundheitlicher Probleme für diese Kinder ergeben. Sie benötigen intensivste medizinische Pflege, um überleben zu können.

 

Um den kleinen Patienten zu einer möglichst guten Überlebensqualität zu verhelfen und Eltern und Kinder in dieser schwierigen Lebensphase zu unterstützen, haben sich u.a. im Laufe der Zeit unterschiedliche musiktherapeutische Methoden entwickelt, die sich an den entwicklungsphysiologischen Ergebnissen des Kindes orientieren. Zudem gibt es Hinweise zu deren Wirkung, dass die Musiktherapie zur Reifung der Verbindungen zwischen den Nervenzellen beiträgt, was von unschätz-
barem Wert für die Entwicklung der Kleinsten ist.

 

Seit vielen Jahren wird die Musiktherapie auch auf der Neonatologie des Olgahospitals zur Betreuung von Frühgeborenen und schwerkranken Neu-
geborenen erfolgreich eingesetzt und von der Olgäle-Stiftung nun seit Anfang dieses Jahres finanziert. Musiktherapeutin Dr. Ina Henning, die ihre Ausbildung in Heidelberg und New York absolvierte, weiß: „Die Musiktherapie hilft den kleinen Patienten, Stressreaktionen abzubauen, damit Kräfte zum Wachsen und zur Genesung freigesetzt werden. Parallel dazu stärken die Stimmaufnahmen der Eltern den Bindungsaufbau zwischen Eltern und Kind. Ich bin sehr dankbar, dieses Therapieangebot weiterführen zu können.“

Dr. Stefanie Schuster, Präsidentin der Olgäle-Stiftung, betonte bei der vor kurzem statt gefundenen Scheckübergabe, dass solche Angebote nur durch Spenden ermöglicht werden können und dankte daher dem Geschäftsführer der Württemberger Medien Dr. Karl-Rolf Schmid für den erneuten Scheck über 11 000 € sehr herzlich, der die Fortführung der Musiktherapie für 2016 nahezu sichert, aber auch für dessen langjährige, treue und nachhaltige Unterstützung der Stiftung, durch die schon so viel Gutes für die kleinen Patienten bewirkt werden konnte. „Dem .wtv ist es ein großes Anliegen hier zu helfen, da gerade die Kleinsten unsere besondere Fürsorge brauchen“, so Dr. Schmid bei der Scheckübergabe.

 

Auch der Chefarzt der Neonatologie, Dr. Matthias Vochem, bedankte sich bei Dr. Karl-Rolf Schmid, dass der .wtv die Frühgeborenenstation nun schon zum zweiten Mal mit einer Spende bedacht hat: „Bereits 2004 ermöglichten Sie ein Atmungsunterstützungsgerät für unsere Frühgeborenen – das haben wir nicht vergessen!“

Traditionell umrahmt wurde die Scheckübergabe vom Clown und Zauberer „König Alberto“ für die stationär im Olgahospital behandelten Kinder, die ihr Bett schon verlassen und gemeinsam mit ihren Eltern oder Betreuern in den Wartebereich kommen und so wenigstens für einige Zeit ihre Krankheit etwas vergessen konnten.

www.wtv-stuttgart.de

 

 

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